Ohne Hund keine Reise

Ich fahre jetzt über 30 Jahre mit Hund und Caravan in Urlaub. Probleme gibt es nur mit intoleranten Campingfreunde. Z.B. am Morgen, die Hunde sind ruhig und/oder schlafen noch im Wohnwagen, aber die Pens fahren schon mit ihren Bobbycars laut über die Wege. Warum wohl nur, die Eltern liegen noch im Bett und die Jugend wird zum spielen nach draußen entlassen. Ich habe mal in Niederlande bei einem Platzbesitzer nachgefragt ob ich mit Hund auf seinen Platz darf. Die Antwort hat mich sehr überrascht. Natürlich hat er gesagt, die meisten Hunde hören, die meisten Kinder leider nicht. Ich habe nichts gegen Kinder, weiß Gott nicht, aber diese Aussage stimmte mit meinen Erfahrungen in den 30 Jahren leider überein.
Allerdings muss ich auch sagen, das bei Hundebesitzern das A…loch immer am anderen Ende der Leine ist. Ich habe eine Leine mit einem Beuteldepot. Wenn es mal passiert, was einfach nie zu vermeiden ist, dann mache ich den Haufen in einen Beutel und entsorge ihn ordnungsgemäß im Müll. Ganz einfach, kein großes Problem. Und natürlich ist jeden Morgen bei mir der erste Gang mit meiner Fellnase runter vom Platz, auf die Hundewiese oder in die Natur. Und ja, am Caravan ist er immer fest und unter Aufsicht. Ein wenig Toleranz und es geht problemlos. Ja, das Problem ist nicht der Hund allein, das Problem sind die egoistischen, intoleranten Menschen die leider auch das Hobby Camping haben.

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Da stimme ich Dir in vielen Punkten zu. :+1:
Menschen, die selbst keine Hunde halten, haben oft gar keine wirkliche Ahnung vom Wesen dieser Vierbeiner. Hunde bellen nun einmal auch zur Verständigung und nicht automatisch aus Aggression.

Und ehrlich gesagt habe ich persönlich oft eher rücksichtslose Menschen als problematische Hunde erlebt. Und ja, gerade bei Kindern wird Lärm häufig völlig selbstverständlich akzeptiert, während bei einem einmaligen Bellen sofort diskutiert wird. :roll_eyes:

Trotzdem muß man natürlich auch klar sagen, daß manche Hundehalter selbst zum Problem beitragen. Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes liegenläßt oder keinerlei Rücksicht nimmt, braucht sich über Kritik nicht wundern. Dabei ist das heutzutage wirklich kein Aufwand mehr. Hundekotbeutel kosten kaum etwas und in vielen Gemeinden hängen inzwischen sogar kostenlose Spender dafür.

Ja, letztlich hängt vieles einfach vom Verhalten des Menschen am anderen Ende der Leine ab.

Leider ist das wahr. Viele Hundebesitzer sind selber schuld wenn wir auf etlichen Plätzen nicht mehr mit unserem Vierbeiner dürfen. Mich hat man mal an der Nordsee ausgelacht, weil ich einen Haufen meines Hundes entsorgt habe. Das war ganz nahe am Wasser im Bereich der Tiede. Der Lacher meinte das wäre doch unnötig, das Wasser würde die Wurst doch weg spülen. Ich ging in diesem Bereich Barfuß, sagte dem Lacher das ich auch nicht in einem Haufen treten möchte und das auch anderen nicht zumuten würde. Er hielt mich für verrückt und lachte sich einen ab. Es sind nicht die Tiere, es sind immer die Idioten am anderen Ende der Leine.

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Ich sammel selbstverständlich auch die Hinterlassenschaften meiner Hündin fast überall auf. Nur am Rand von Waldwegen und/oder auf Wiesen lasse ich es liegen.

Guten Tag Ilka
Du schreibst hier das du FAST überall die Hinterlassenschaften deines Hundes einsammels, nur halt nicht am Rand von Waldwegen und Wiesen.
Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht wie das ist wenn Eltern mit ihren Kindern spazieren gehen, die ja im Wald laufen dürfen, und die Kleinen dann in diese Sch… treten. Oder wie es ist wenn ein Landwirt seine Wiese mäht und diese Hinterlassenschaften später ins Futter seiner Kühe kommt.
Ich glaube, darüber machen sich die wenigsten Hundebesitzer Gedanken

Guten Tag Rolf
Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht wer denn die Hinterlassenschaften von Füchsen und neuerdings bei uns in der Eifel auch der Wölfe entsorgt. Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht wie das dann für Eltern und Kinder ist. Sind übrigens auch Hundeartige und die Masse kann an den Hinterlassenschaften nicht einmal den Unterschied feststellen. Ach ja der Landwirt, der fährt doch zum Düngen Gülle und Mist auf seine Wiesen, da er auch sonst nicht weiß wo hin damit. Die armen Kühe, die müssen dann ihre Sch… und Pi… fressen. Aber der längst aufgelöste Hundehaufen ist das Problem.
Ich glaube, die wenigsten Menschen machen sich Gedanken über das, was sie so von sich geben.

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Hallo Rolf,

darüber habe ich mir durchaus Gedanken gemacht. Dennoch halte ich es für vollkommen natürlich, daß ein Hund am Rand eines Waldweges oder auf einer Wiese sein Geschäft verrichtet.

Im Wald leben unzählige Tiere – Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse, Dachse, Hasen und viele andere. Deren Hinterlassenschaften werden ebenfalls nicht eingesammelt, und ich sehe auch keinen Menschen, der mit einem Beutel hinter den Waldbewohnern herläuft.
Das Argument mit den Kindern überzeugt mich daher nicht wirklich. Wenn ein Kind im Wald unterwegs ist, kann es genauso gut in die Hinterlassenschaften eines Rehs, Wildschweins oder eines anderen Tieres treten. Das gehört zur Natur nun einmal dazu. Das Geschrei wäre vermutlich genauso groß, auch wenn die Hinterlassenschaft nicht von einem Hund stammt.

Auf Gehwegen, in Parks, auf Spielplätzen oder in Wohngebieten sammle ich die Hinterlassenschaften selbstverständlich ein, weil dort viele Menschen unterwegs sind. Am Rand von Waldwegen sehe ich das jedoch anders.
Was die Wiesen betrifft, kommt es natürlich darauf an, ob es sich um landwirtschaftlich genutzte Flächen handelt oder um ungenutzte Randbereiche. Ein verantwortungsvoller Hundehalter sollte seinen Hund ohnehin nicht quer über Futterwiesen laufen lassen.

Wir werden in dieser Frage vermutlich nicht derselben Meinung sein, aber ich kann nachvollziehen, daß andere Menschen das anders sehen.

Hallo Zusammen, ich/wir verreisen mit unserer Katze die auch an der Leine mit mir am Platz geht. Leider hatten wir schon oft das Problem das die Hunde von anderen Campingsplatz Nutzern dann unseren Platz als Klo benutzt haben und wenn ich diese Personen darauf angesprochen habe das Sie bitte die Hinterlassenschaft ihres Hundes entfernen sollen dann wurde ich blöd angeredet. Wenn meine Katze am Platz was hinterlässt ist es meine Aufgabe dies zu entfernen ob ich will oder nicht. Genauso sehr ich das wenn ein Hund irgendwo was hinterlässt! Das ist Anstand! Auch wenn ich spazieren gehe mit Hund muss ich das entfernen und es gehört sich auch nicht den Hund immer alles vollpinkeln zu lassen. Nachdem es so viel Unstimmung mit Hunden auf dem Platz gibt suche ich einen Platz mit Hundeverbot. Auf dem Platz den wir seit Jahren nutzen sind Hunde nicht mehr erlaubt weil da viel vorgekommen ist mit Hunden (in Pool oder Kinder beim Soieken auf dem Spielplatz abgegriffen). Da sind aber die Besitzer selber schuld! Ich habe nix gegen Hunde und bin auch damit aufgewachsen und deswegen kenne ich ja beide Seiten.

Hallo Hausmaus74, ich habe deinen Beitrag gelesen und ich muss dir sagen, du hast Recht. Die Hunde sind nicht die Sünder, sondern es sind immer die Leute am anderen Ende der Leine. Wir fahren schon viele Jahre immer wieder mit Hund auf Campingplätze. Und ja, es gibt immer wieder Mitcamper die sich nicht ordentlich benehmen. Mein Hund ist ein Familienmitglied, ich nehme ihn gerne mit und habe ihn gerne bei mir. Dann ist es meine Verpflichtung dafür zu sorgen, dass andere nicht von meinen Willen beeinträchtigt werden. Hierbei ist es egal, ob es ein Hund oder eine Katze ist, die Hinterlassenschaften gehören ordentlich entsorgt. Da muss ich dir absolut Recht geben. Ein wenig Rücksicht und es gebe da keinerlei Probleme. Allerdings scheint das Wort Rücksicht bei Vielen in der Schule und dem Elternhaus nicht erklärt worden sein. Jedenfalls gibt es sehr viele, die damit nichts anfangen können. Leider

Moin,
was hier m.E. zu wenig angesprochen wird, ist, dass Camper ihre Tiere auf dem Platz sich erleichtern lassen, selbst wenn sie den Kot entfernen. Weder von Urin noch Kot dürfen sich die Hunde dort erleichtern! Es verbleiben immer Reste, an Stellen, wo auch Kinder, insbesondere kleine auf der Erde und im Sand spielen. Und es sind die Halter, die die Verantwortung dafür tragen!
Wir sind auch mit 2 mittelgroßen Hunden im Caravan und Wohnmobil unterwegs. Beide wissen, dass sie bis zum Verlassen des Platzes (also des gesamten Camping- oder Stellplatz) warten müssen, bis sie sich erleichtern dürfen.
Deshalb an alle Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner an Hecken und Bäume machen lassen, der Appell: bringt ihnen bei, nur außerhalb der Plätze Gassi zu gehen.
Gruß Theo
P.S.: Natürlich passiert auch einmal ein Maleur, aber das ist äußerst selten.

Eins ist sicher, ich kann meinen Hund erziehen, was allerdings die wenigsten können und machen. Ich verlasse immer mit meinem Hund den Campingplatz und begebe mich nach draußen. Mein Hund wartet für gewöhnlich auch mit seinen Geschäften bis wir irgendwo im Feld, Wald oder so sind. Aber manchmal, da zwickt der Darm auch bei ihr. Dann habe ich immer genügend Kotbeutel dabei und räume die Hinterlassenschaften weg. Auch habe ich immer eine Flasche Wasser dabei, sollte es mal vorkommen, dass meine Hündin auf dem Campingplatz pieselt, nehme ich die Wasserflasche und gieße ausreichend Wasser über die Stelle. Wasser mit etwas Essig neutralisiert den Geruch und animiert keinen anderen Hund diese Stelle auch zu benutzen. Man kann also auch in einem Notfall einiges tun. Ich finde es aber erstaunlich, dass man sich immer um die Hundebesitzer kümmert und sie angreifend belehrt. Manche Kinder haben von Erziehung usw. noch nie etwas mitbekommen. Und das ist den Eltern auch meist ganz egal. Ich kann sagen, dass ich bei meinen über 30 Jahren Campingerfahrung mehr von unerzogenen Kindern als von unerzogenen Hunden belästigt worden bin.