Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenig sich viele Menschen leider mit ihrer Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit beschäftigen. ![]()
Gerade beim Camping wird oft nur darauf geachtet, daß etwas praktisch, leicht und günstig ist — aber kaum jemand hinterfragt noch die Materialien, mit denen täglich gekocht und gegessen wird.
Wobei man fairerweise sagen muß, daß sich mittlerweile zumindest schon viele Menschen mit BPA und den Problemen von Kunststoffen beschäftigt haben. Genau deshalb wundert es mich oft, daß andere Materialien wiederum kaum hinterfragt werden. ![]()
Vor Camping-Backöfen aus Aluminium kann ich persönlich nur warnen. (Ich denke, da muß ich jetzt keine bekannten Markennamen nennen.) Denn beim Erhitzen können kleinste Aluminium-Partikel in die Nahrung übergehen. Aluminium steht mittlerweile seit Jahren stark in der Kritik und wird in verschiedenen Studien immer wieder mit neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz in Verbindung gebracht. Besonders problematisch: Aluminium kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und sich auch sonst fast überall im Körper anreichern.
Ich selbst nutze deshalb lieber einen Camping-Backofen aus Edelstahl mit Keramikbeschichtung und ausdrücklich ohne klassische Antihaftbeschichtung.
Und bestimmt wird mir nun so mancher entgegenhalten, daß es ja schließlich Einsätze aus Silikon gibt. Dazu sage ich nur: Silikon in Fliesenfugen begrüße ich durchaus — aber eben nicht auf oder in meinem Essen.
Das gleiche gilt übrigens auch für Aluminium-Grillschalen, die auf vielen Campingplätzen ganz selbstverständlich verwendet werden. Viele Menschen machen sich darüber leider überhaupt keine Gedanken.
Ebenso kritisch sehe ich Campinggeschirr aus Melamin. Auch dazu gibt es inzwischen genügend Untersuchungen, die zeigen, daß sich bei Wärme und Gebrauch Stoffe aus dem Material lösen können und in die Nahrung gelangen. Gerade wenn heißes Essen oder heiße Getränke eingefüllt werden, ist das aus meiner Sicht keine gute Idee.
Und auch bei seinen geliebten Fellnasen sollten solche Warnungen nicht außer Acht gelassen werden. Denn selbst Näpfe aus Edelstahl können im täglichen Gebrauch problematisch sein.
Bei vielen Vierbeinern wird durch dieses Material leider die sogenannte Hundeakne begünstigt oder sogar ausgelöst. Besonders empfindliche Hunde reagieren darauf mit entzündeten Stellen und Eiterblasen rund um Maul und Kinn.
Mir ist natürlich klar, daß viele diese Dinge als „übertrieben“ ansehen. Aber genau das dachte man früher auch über Asbest, Weichmacher oder Amalgam. Jeder muß letztlich selbst entscheiden, womit er täglich seinen Körper belastet oder eben nicht.
Doch man darf dabei auch die Verantwortung für seine Kinder und/oder Haustiere nicht außer Acht lassen. Denn diese sind den täglichen Belastungen oft genauso ausgesetzt, ohne selbst darüber entscheiden zu können.
Ich persönlich setze lieber auf Edelstahl, Glas, Gußeisen oder Keramik — und bei Hundenäpfen eher auf Keramik oder Glas — besonders dann, wenn Dinge jeden einzelnen Tag mit Nahrung in Berührung kommen.
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